Mallorca – Prt 2

August 2017: konstant 21 Grad, immer wiederkehrende Regenschauer und tief hängende graue Wolken. Und als ich so aus dem Wohnzimmerfenster starrte fiel mir ein: Ich bin euch noch etwas schuldig! Den zweiten Part von meiner Mallorca Reise nämlich! Ihr wollt eine Portion virtuelle Sonne, Wärme und Palmen? Tadaa! Here you go:

Wir flogen von Bremen mit Ryanair nach Palma (Hallo Studentenbudget!) und mieteten schon in Deutschland ein Auto via OkRentACar für die ganzen 8 Tage. Wir waren mit der Autovermietung total zufrieden – aber laut Recherche ist das wohl seeehr unterschiedlich. Wenn ihr dort ein Auto mietet, gönnt euch auf jeden Fall die Vollkasko! In Mallorca sind die Straßen oft sehr klein und eng und auf den Serpentinen gibt es viel Steinschlag – oft wird jede Kleinigkeit angekreidet. Wir konnten am Abreisetag einfach unser Auto abstellen und gehen – Stresslevel 0, tschakka!

 

 

Nachdem wir das Auto abgeholt haben, sind wir auch schon direkt los Richtung Finka – und ich bin immer wieder überrascht, wie schön die Insel doch ist. Tatsächlich braucht man um quer über die Insel zu fahren maximal eine Stunde – also super für Tagesausflüge. In den 45Minuten fahrt, schaltete ich komplett auf Urlaubsmodus um. Es ist verrückt, wie schnell der Alltag vergessen ist und man anfängt sich komplett zu entspannen. An der Finka begrüßten uns vier Katzen, ein großer wilder Garten, der Blick auf das Tramatuna Gebirge und vor allem: Ruhe. Viel Ruhe.

 

 

 

 

What to do?

Wir nutzen die ersten Tage um durch das urische Pollenca zu streunen, in den kleinen Buchten zu baden und mit den schnurrenden Vierbeinern zu schmusen. Urlaub eben. Etwas, was man aber unbedingt sehen sollte, wenn man da ist: Die Drachenhöhlen in Porto Cristo. Ich bin oft skeptisch, was große touristische „Attraktionen“ angeht und eigentlich laufe ich spätestens bei dem Anblick von Reisebussen davon, aber selbst mich Skeptiker hat es total überzeugt. Tipp: Um langes Anstehen vor den Kartenschaltern zu vermeiden, haben wir sie online erworben und auf dem Handy gespeichert.

Die Höhlen sind wirklich wahnsinnig schön und irgendwie..unreal. Als krönenden Abschluss wartet dann ein live gespieltes Klassikkonzert auf dem unterirdischen See auf die Besucher. Die Musiker spielen auf Booten und alles ist nur punktuell beleuchtete..hach..

Ein Klassiker auf Mallorca ist außerdem die Fahrt zum Cap Formentor. Dabei handelt es sich um eine circa 30minütige Fahrt über die Serpentinen (Schwindelgefahr!) bis hin zu dem berühmten Leuchtturm. Während der Fahrt gibt es immer wieder Spots zum anhalten, nutzt das! Der Ausflug hat meiner Meinung etwas von „Der Weg ist das Ziel“, denn irgendwie ist die Fahrt viel aufregender und schöner, als das eigentliche Ziel. Tipp: Am Leuchtturm wird es sehr voll – Fahrt am besten also wirklich früh los, ansonsten kann es einige Zeit dauern, bis ihr wirklich „ankommt“ (Wir haben irgendwann umgedreht deswegen…)

Where to eat?

Bellaverde. Was? Genau. Das Restaurant Bellaverde ist wohl das schönste Restaurant, in dem ich jemals essen durfte. Es liegt in einer ruhigen Seitenstraße in Port de Pollenca, ist aber dennoch sehr zentral. Reserviert am besten vorher für euch einen Tisch, denn es ist wirklich jeden Abend ausgebucht. Das lohnt sich aber! Denn ihr esst unter einem wunderschön geformten Dach aus Feigenblättern. Die ganze Atmosphäre ist unglaublich harmonisch, freundlich und entspannend. Die Karte ist komplett vegetarisch und fast alle Rezepte sind auch als vegane Option verfügbar. Mir hat gefallen, wie liebevoll alles aufeinander abgestimmt war – und wie viel Spaß die Chefköchin beim arbeiten hatte. Und neben der Authentizität, ist es wirklich, wirklich lecker und wir sind mehr als satt geworden!

What’s up next?

Ich hoffe, ich konnte euch den grauen Montag etwas schmackhafter machen. Habt ihr Fragen, Anmerkungen, Liebespost? Ab in die Kommentare damit! 

 

Mallorca – Prt 1

Urlaub! Und wo?

Es war irgendwann im Dezember, als der Freund und ich anfingen wage und vor allem mit gehörigen Sonnendefizit nach Urlaub zu suchen. Sommerurlaub. Und zwar mit allem drum und dran – wir wollten Meer und leere Buchten, Natur und Ruhe und vor allem unseren ganz eigenen kleinen Ort nur für uns. Und das bestenfalls nicht verbunden mit drölftausend Flugstunden und ohne Massentourismus. Wo wir fündig wurden?
In Pollenca, einem kleinen Handwerksort unweit des Tramatuna Gebirges und den Buchten des mallorqinischen Nordens. Gesehen, circa 0.001 Sekunden überlegt, Gebucht.

Warum Mallorca?

Mallorca ist – entgegen allen altbekannten  Klischees – unfassbar vielfältig und wunderschön, solange man etwas Abstand zwischen sich und Ballermann & co bringt. Insgesamt verbrachten wir nur 3.5h mit der Anreise – mehr als die Hälfte davon im Flieger und die restliche Zeit im Mietwagen.

Airbnb?!

Mit Airbnb habe ich bis jetzt durchgehend gute Erfahrungen gemacht. So reiste ich schon quer durch England, wohnte in Paris aus purem Zufall in einem der angesagtesten Viertel und verbrachte über Silvester 5 wunderschöne Tage in Aarhus.
Außerdem: Ich bin sehr ungeduldig. Anstehen für essen? Nope. Winzige Hotelzimmer in denen man jedes Wort des Nachbarn hört? Nope Nope Nope. Für mich absolute Minuspunkte, wenn es um einen erholsamen Urlaub geht. Dazu kommt, dass ich sehr gerne koche – und  weiß, was in meinem Essen ist..

Whats up next?

Die Finca, Was macht man eigentlich so bei 35 Grad im Schatten? Und funktioniert Mallorca wirklich auch ohne Massenbunker (JA!)?